Klaus-Dieter Lefs 

Ein Beitrag aus Band 2  „Seemannsschicksale“

Maritime books in German language:  fates of international sailors - englisch-text 

Los libros marítimos en el idioma alemán: los destinos de marineros internacionales - el texto del español 

Livros marítimos em idioma alemão: destinos de marinheiros internacionais - texto de portugês?


Seemann aus Leidenschaft

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Klaus-Dieter Lefs wurde am 14.12.1955 in Wedel am Westrand Hamburgs geboren.  Sein Vater arbeitete als E-Schweißer auf der Deutschen Werft in Hamburg.  „Meine Mutter war federführend in der Familie.“  Klaus-Dieter hat noch einen älteren Bruder und „zwei Pflegebrüder, die eigentlich meine Onkel sind und in meinem Elternhause mit aufwuchsen.“  Er sagt von sich: „Ich bin an der Elbe groß geworden.  Wenn ich mit meinem Vater zum Angeln ging, sah ich immer, wie die Schiffe auf dem Strom von See her reinkamen oder rausfuhren.  Schon sehr früh faszinierte mich deshalb die Seefahrt und schon im Alter von 11 Jahren war es mein Wunsch, einmal Kapitän werden zu wollen.“  Die Stadt Wedel bezeichnet er als „Biedermann-Dorf“.  Er besuchte hier die Realschule.  „Eines Tages unternahm unser Lehrer mit uns einen Schulausflug in den Hamburger Hafen.  Dort besichtigten wir das damals modernste Containerschiff „Alster-Express“ der Hapag.  Meine Begeisterung für die Seefahrt wurde dabei nur noch mehr angefacht, so dass ich alles daransetzte, 1971 in den Schulferien ein Schiffspraktikum als Ferienfahrer machen zu dürfen.  Im Juli 1971 stieg ich zu diesem Zweck auf dem Kümo „Lübbecke“ der Reederei Osterwisch & Sohn ein und fuhr sechs Wochen auf Ost- und Nordsee mit.  Meine sehr konservativen Eltern hielten gar nichts von meinem Berufswunsch.  Bei ihnen galt die Divise: „Zur See fahren nur verkrachte Existenzen.“  Zu der Ferienfahrt gaben sie nur widerwillig Ihre Einwilligung, in der Hoffnung, ich werde mir dabei die Hörner abstoßen.  Er berichtet detailliert über diese erste Reise:

Erste Erlebnisse eines Ferienfahrers auf See

Mein erstes Schiff bestieg ich 15jährig, erlebnis- und erfahrungshungrig als Ferienfahrer am 19.07.1971 auf der Sietas-Werft in Cranz-Neuenfelde mit dem schmalen Wissen und dem daraus resultierenden ungetrübten Weltblick des bisherigen Mitgliedes einer kleinbürgerlichen Familie einer unbedeutenden Kleinstadt an der Unterelbe. 

Das MS „ Lübbecke“, ein mit 999 BRT vermessenes Küstenmotorschiff, eingesetzt in der Nordostsee-Fahrt, lag hoch heraus aus dem Wasser im Schwimmdock und sollte noch am gleichen Tag ausgedockt und zu einer Reise in die Ostsee gesandt werden.

Nachdem ich mich beim Kapitän, der schon weit in das Rentenalter vorgeschritten und dessen Zeit übrigens sehr knapp bemessen war, gemeldet hatte, schickte der 1. Offizier mich zum Bootsmann.

Dieser war anfangs sehr freundlich zu mir, aber im Umgang mit den anderen sehr rüde, so dass ich mir ausmalen konnte wie sich schon nach kurzer Zeit sein Verhalten mir gegenüber ändern würde.  Ich sollte recht behalten.

Der Bootsmann zeigte mir das ganze Schiff vom Steven bis zum Heck mit den Ankerwinden und Leinen, den Luken und seinen Abdeckungen und Mechanismen, die Gangway-Aussetzvorrichtung, die Ladebäume und zuletzt den Mannschaftsbereich.

Die Erklärungen bezüglich Mannschaftsmesse, Wohnbereich sowie der Provianträume waren so ausführlich, dass für mich unschwer zu erkennen war, dass dies mein künftiger Arbeitsbereich sein würde, was sich zu Ende der Erklärungen auch bestätigte.  Nun folgten Anweisungen, wie die Reinigung durchzuführen seien, wie viele Mannschaften in der Mannschaftsmesse anwesend seien und wie ich aufzubacken und dass ich sozusagen als Messbüttel die Mannschaften zu bedienen hätte. Gleichzeitig wurde mir mein minutengenauer Tagesablauf befohlen:

05:30       Aufstehen

06:00       Reinigen und Aufbacken der Messe

07:15       Essen und stand-by zum Bedienen

08:00       Backschaft und Reinigung der Messe

08:40       Reinigen der  Mannschaftsgänge und der Waschräume

So ging es weiter bis abends 19:00 Uhr, kaum Aussicht auf eine Pause, aber zumindest mit der Hoffnung, dass mir bei schneller Arbeit hier und dort Arbeiten an Deck zufallen könnten.

Mit der Naivität des eifrigen 15jährigen und dem Ansporn, die Arbeiten eines Seemanns erlernen zu wollen, auf welche mein eigentliches Interesse gerichtet war, versuchte ich später während meines Aufenthaltes an Bord die mir auferlegten Messbüttel-Tätigkeiten so schnell wie möglich zu erledigen, weshalb mich dann auch manchmal der Zorn des Bootsmannes über die sich daraus ergebende mangelnde Gründlichkeit dieser von mir als unseemännisch bewerteten, aber doch notwendigen Dienstleistungen für die Mannschaft fürchterlich traf. 

Nach den ersten Versuchen, die mir angetragenen Arbeiten möglichst schnell zu erledigen, ein Mittagessen mit drei zerbrochenen Tellern und etwa vier durcheinandergebrachten Bestellungen beim Koch (Soße auf das Fleisch, Soße auf die Kartoffeln, ohne Gemüse, ohne Kartoffeln, doppelte Menge Fleisch und zu jeder Bestellung ein neues Gesicht), sowie verständnislosen Gesichtern, weil zur Coffe-Time die Brotbretter, Messer, Butter und Marmelade nicht auf dem Tisch standen, wurde ich zum Ausdocken und Auslaufen aus der Werft an Deck gerufen. 

Das Schiff wurde zu Wasser gebracht, die Drähte vom Dock gelöst und die Schlepper festgemacht.  Langsam wurde das Schiff aus dem Neuenfelder Kanal gezogen und schon kurz darauf die Schlepper entlassen.  Während des ganzen Manövers wurde ich von allen möglichen Leuten hin und her gejagt, ohne zu wissen warum und wie man diese Arbeiten ausführt.  Manchmal folgte mir Gelächter, aber meistens die Flüche des Bootsmannes.

Nachdem das Schiff in freiem Wasser schwamm und sich mit eigener Maschinenkraft die Elbe hinunterschob, stand ich noch vorne auf der Back.  Es war ein erhebendes Gefühl, mit einem Schiff an seinem Heimatort vorbeizufahren und daran zu denken, ganz weit nach draußen zu kommen, wohin die meisten meiner Schulkameraden und auch meine Familienmitglieder niemals kommen würden.  Ein langgehegter Wunsch war in Erfüllung gegangen - einer der wenigen die ich tatsächlich immer und immer wieder träumt hatte, war nun wahr geworden.

Dieses erhebende Gefühl konnte ich nicht lange genießen – ein Fußtritt in meinen Achtersteven brachte mich in die Realität zurück.  Der Bootsmann tobte, weil es schon halb sechs, die Messe aber noch nicht klar war, um Abendbrot zu fassen.

In dieser Nacht kam ich wenig zum Schlafen.  Ich wurde zu jedem Lotsenwechsel und später zum Einlaufen und Passieren der Schleuse des Nord-Ost-See-Kanals an Deck geholt.  Von der Kanalpassage bekam ich überhaupt nichts mit.

Nachdem wir am nächsten morgen die Schleusen in Kiel verlassen hatten, verschlechterte sich das Verhalten des Bootsmannes mir gegenüber mit jeder Meile, welche die Entfernung von Kiel größer werden ließ.

Ich bekam den Auftrag, die Mannschaftsgänge zu schrubben und zu feudeln.  Beim Feudeln des Niederganges tauchte der Bootsmann tobend auf, schalt mich einen Dreckspatz, denn so wie ich es mache, würde nur der Schmutz verteilt werden.  Mit einem Fußtritt setzte er den Eimer mit schmutzigem Feudelwasser in Bewegung, so dass sich der gesamte Inhalt  über mich ergoss.  Alles was nicht an mir haften blieb, durfte ich dann wieder aufwischen und die ganze Arbeit wiederholen, immer die Uhr im Auge, um ja nicht die Essenszeiten zu vertrödeln.

Nach dem Mittag wurde ich etwas schneller mit meiner Arbeit fertig und ging an Deck, um eine Zigarette zu rauchen.  Der Bootsmann erschien und gab mir eine Backpfeife, so dass ich glatt zu Boden ging.  Rauchen wäre dem Moses nicht gestattet.

Mir wurde immer klarer, dass der Bootsmann ein Sadist sein müsse.  Aber ich tröstete mich damit, dass ich nicht der einzige war, der unter ihm zu leiden hatte.

In unserem nächsten Hafen, den wir anliefen um Koks zu laden, in Kopenhagen, erhielt ich die Anordnung vom Bootsmann, ihn und die Matrosen an Land zu begleiten.  Angekommen in Café 17 in Nyhavn, wurde sofort Bier bestellt.  Auch ich musste Bier trinken - und auch den mitgebrachten Schnaps.  Rauchen blieb für mich natürlich verboten.

Bei näherem Umsehen sah ich eine Menge Leute auf der Tanzfläche, die engumschlungen tanzten.  An jedem Tisch saßen etliche Mädchen mit den Matrosen zusammen.  Einige der Mädels waren angetrunken.  Eine der „Damen“ war auffällig stark betrunken.  Sie fiel mir schon von weitem besonders wegen ihres mir sehr bunt erscheinenden Hemdes auf.  Auch der Bootsmann bemerkte sie und rief sie, offenbar eine alte Bekannte, an den Tisch.  Nun erst sah ich, dass sie gar kein Hemd anhatte, sondern der gesamte Oberkörper stark bunt tätowiert war.

Das Ende dieses Abends war für mich wegen des ungewohnten Schnapses eher grauenvoll, für die anderen aber anscheinend erfolgreich.  Zwischen Matrosen und deren Mädels im sogenannten Seemanns-Bus ( Taxi ) eingeklemmt, hatte ich alle Mühe, mich wegen meiner Übelkeitsanfälle zusammenzureißen, bis wir endlich an Bord waren.

Am nächsten Tag wurde meine Vermutung bestätigt, dass der Bootsmann sadistisch veranlagt sein müsse.  Ich war gerade dabei, die Mannschaftsmesse zu reinigen, als ich einen Tumult mit viel Geschrei von Männlein und Weiblein hörte.  Kurz darauf sah ich eine nackte Frau, verfolgt vom Bootsmann den Niedergang hinauf und dann die Gangway hinabrasen.  Der Bootsmann stand Wache an der Gangway und ließ das Mädchen nicht wieder an Bord zurück.  Einer der Hafenarbeiter erbarmte sich und gab dem Mädchen seinen Arbeitskittel, um sich damit vor der kühlen Witterung und den neugierigen Blicken der Leute zu schützen.

Was war passiert?  Das Mädchen hatte den Bootsmann um ein Frühstück und Taxigeld gebeten.  Daraufhin hat der Bootsmann alle Kleider und die Handtasche mit den Papieren des Mädels zum Bulleye hinaus ins Wasser geworfen.

Leider erschien kein Polizist um diese Sache zu verfolgen und so blieb uns dieser etwas abnorme Bootsmann für weitere Schandtaten erhalten.

Ich blieb insgesamt sechs Wochen auf diesem Schiff.  Und wenn auch der Bootsmann nicht gerade immer zu meinem Wohlbefinden und sicherlich auch nicht zu dem der anderen beitrug, so denke ich doch oft an diese erste Fahrtzeit - und manchmal auch erstaunlich wehmütig - zurück.

Die ersten Eindrücke waren für mich überwältigend, unvergesslich, aber nichts desto Trotz, noch lange nicht die sensationellsten, die ich während meiner 29jährigen Fahrtzeit erleben sollte.“

Das Seefahrtbuch, welches Klaus-Dieter ja für die Praktikumfahrt erhalten hatte, wurde ihm anschließend von den Eltern vorsichtshalber abgenommen und außerhalb des Elternhauses bei einer Tante deponiert.  Als er sich nach Abschluss der 9. Klasse weigerte, weiter zur Schule zu gehen und darauf bestand, zur See fahren zu wollen, gab es erheblichen Streit mit den Eltern.  Sein Vater brachte ihn gegen seinen Willen bei einem Tischler als Lehrling unter.  „Dort blieb ich jedoch nur drei Wochen.  Meine Eltern sahen ein, dass es keinen Zweck hatte, mir weiterhin die Einwilligung zur Seefahrt vorzuenthalten.  Früh morgens um 7 Uhr stand ich bei meiner Tante vor der Tür und verlangte mein Seefahrtbuch.  Sie weigerte sich, es mir herauszugeben.  Telefon hatte sie nicht.  So musste ich zurück zu den Eltern, die mir dann schriftlich bescheinigten, dass ich das Seefahrtbuch ausgehändigt bekommen dürfe.“

Voraussetzung für eine geregelte Ausbildung an Deck wäre der Besuch einer Seemannsschule für angehende Schiffsjungen gewesen.  Der Schulbesuch hätte jedoch 360,- DM gekostet.  Dieses Geld hatte Klaus-Dieter aber nicht und die Eltern verweigerten es ihm.  So musterte er im September 1971 bei der Globus-Reederei auf der „Tugelaland“ in der Südafrika-Fahrt als Deckshelfer an.  Diese Bezeichnung „Deckshelfer“ war für noch nicht volljährige ungelernte Deckskräfte gebräuchlich.  Über 18jährige Ungelernte nannte man „Decksmänner“.  „Beim Bootsmann und den Matrosen hatte ich als Deckshelfer einen schweren Stand.  Dass ich mehr verdiente, als die sich in einer regulären Ausbildung befindlichen Kollegen, stieß bei ihnen auf Unverständnis und führte zu Aversionen gegen mich.  Den schwierigsten Stand hatte ich bei den noch jüngeren Matrosen.  Ich musste manche Unfreundlichkeit einstecken und bezog auch schon mal eine Tracht Prügel.  Es herrschte an Bord eine strenge Hierarchie und ein rauer Ton.“  Klaus-Dieter biss die Zähne aufeinander und hielt auf seinem ersten Schiff acht Monate durch. 

Klaus-Dieter schildert seine Eindrücke, die er als junger Deckshelfer in dem Stückguthafen Beira wahrnahm:

Erlebnisse in Beira in Portugiesisch-Mocambique zur Kolonialzeit

Mit dem M/S „Tugelaland“ liefen wir von Hamburg über Bremen, Rotterdam und Antwerpen nach Südafrika und Mocambique.  In den Häfen waren die Kais voll ausgelastet mit Stückgutumschlag.  Die alten Stückgutschiffe bevölkerten die Kais in einer endlosen Kette, das Ladegeschirr so gestellt, dass die Ladung von der Pier mit dem Haken aufgenommen und an fast jeden Ort auf dem Schiff abgesetzt werden konnte.  Der Blick entlang der Kaianlagen offenbarte dem Betrachter einen regelrechten Wald aus Ladebäumen, in den hinein hier und dort eine Palette, ein Fass, eine Kiste, eine Heave mit Säcken, Stahl oder ein Auto verschwand oder aus ihm hervorschwang.  Der Geruch von Waren aus aller Herren Länder war permanent in der Luft: Es roch nach Tabak, Diesel, Tee, Motorölen, getrockneten Früchten, Baumwolle, Erdnussölen, schwefligem Stahl, Spirituosen aus zerbrochen Flaschen und Fässern, Rohgummi, Kaffe, Fischmehl, modrigen Hölzern und den verschiedensten Gewürzen.  Jedes neu ankommende Schiff, auf dem die Lukenabdeckungen aufgerissen wurden, entließ einen neuen Schwall von Geruchsmischungen in die Vielfalt der Aromen.  Schreie der Hafenarbeiter, das Brummen der Gabelstapler, das Quietschen der Ladewinden, das Knallen oder Scheppern von abgesetzten Kisten oder Stahl mischte sich mit den Typhonsignalen  ankommender oder abgehender Schiffe und ihrer Schlepper oder schwoll herauf aus dem ständigen Kommen und Gehen der Ewer, die längsseits der Schiffe ihre Ladung aufnahmen oder anlieferten.  In den Laderäumen arbeiteten Dutzende von Männern, welche die Ladung fachgerecht und nach gutem Seemannsbrauch seefest verstauten und sicherten.  Das Verteilen der Ladung wurde teils von Hand und teils mit Gabelstaplern durchgeführt.  Sackgut wurde in allen Häfen von Hand bewältigt, aber in Beira musste alles von Hand verteilt werden, da es keine Gabelstapler gab.  Wir luden in Beira sehr oft Kupferbarren mit einem Gewicht von etwa vier Zentnern je Barren.  Die Barren wurden durch die Luke im Unterraum nahe der Zwischendecks abgestellt und mussten dann noch ca. sechs bis sieben Meter bis ganz unter Deck an die Außenwand gebracht werden, um sie dort mit Drähten gegen Verrutschen sichern zu können.  Je acht Afrikaner nahmen einen der Barren gemeinsam auf Absprache mit einem Ruck auf und setzten sich dann unter Singsang im Takt mit ihren Schritten in Gang und warfen ihn dann beim letzten Aufschrei genau an seinen Ort.  Dieser Singsang und das Knallen der fallenden Barren klang aus fast allen Luken und war nahezu von jedem Schiff 24 Stunden am Tage zu hören.  Um 06.00 Uhr morgens war Schichtwechsel.  Tausende Afrikaner gingen von den Schiffen an Land. Dabei mussten sie portugiesische Kolonial-Polizisten passieren, die sie in Stichproben nach aus der Ladung gestohlener Waren untersuchten.

An einem Morgen beobachtete ich die Untersuchung eines Arbeiters.  Einer der Polizisten riss ihm seinen Mantel von den Schultern und dann das Hemd auf.  Aus dem Hemd purzelte ein kleiner Beutel mit Bonbons, den der Arbeiter vielleicht seinen Kindern mit nach Hause bringen wollte.  Die Bestrafung hierfür erfolgte sofort.  Drei Polizisten schlugen ihn mit ihren Holzknüppeln so lange, bis er blutete. Danach wurde er abgeführt.  Ich war schockiert über die Unmenschlichkeit der Kolonialherren.  Für mich war es unbegreifbar, wie die Afrikaner von Weißen behandelt wurden, musste jedoch später erleben, dass Afrikaner in ähnlichen Fällen genauso, teilweise noch unmenschlicher, mit anderen Afrikanern umgehen.“

Fast wäre Klaus-Dieter in Südafrika zum Bäckerburschen geworden.

„Mit dem M/S „Tugelaland“ liefen wir als festen Lösch- und Ladehafen Port Elizabeth in Süd-Afrika an.  An einem Sonntag ging ich dort an die „Beach“. Während des Badens in der anrollenden See stieß ich mit einem Mädchen zusammen.  Es war etwa in gleichem Alter wie ich und als ich in gewohnter Weise „Entschuldigung“ sagte, rief sie mir auf Englisch zu: „Du bist ja Deutscher wie mein Vater!“  Nachdem sie festgestellt hatte, dass ich mit ihr auch englisch reden konnte, erzählte sie mir, ihr Vater lebe schon seit 20 Jahren in Süd-Afrika und habe hier in Port Elizabeth eine Bäckerei, die Mutter sei eine hiesige.  Wir unterhielten uns fast den ganzen Vormittag und gingen gemeinsam schwimmen.  Am Nachmittag aßen wir zusammen ein Eis und bummelten zum Schlangenpark, sahen uns die Show an und dann verabredeten wir uns für den nächsten Abend um 19.00 Uhr, weil sie nach Hause musste. Es entwickelte sich eine Freundschaft und wir sahen uns öfter.

Während der nächsten Reise, wollten wir uns am Strand treffen.  Es war Samstag Nachmittag.  An der Beach tummelten sich viele Leute.  Nach ihr Ausschau haltend, trottete ich den Strand herunter und beobachtete, wie die meisten Leute in Familiengruppen zusammensaßen.  Nach einer Weile gab ich fast die Hoffnung auf, sie heute anzutreffen.  Plötzlich wurde mein Name aus einer dieser Gruppen gerufen.  Es war Brenda, die mit ihrer ganzen Familie unter einem Sonnenschirm saß.  Sie stellte mich ihrer Mutter, ihrem Vater und den zwei kleineren Schwestern vor.  Kurz darauf langweilten der Vater und ich die anderen mit einem langen Gespräch in deutsch.  Die Kleinen und die Mutter verstanden so gut wie gar nichts und Brenda nur die Hälfte.  Sie hatte ein gutes Verhältnis mit ihrem Vater und der redete sehr oft deutsch mit ihr.  Es wurde ein angenehmer Nachmittag, nachdem der Vater mich nicht mehr so sehr in Beschlag nahm und ich endlich mit Brenda zuerst schwimmen und dann an einer anderen Stelle das Wasser verlassend nahe des Strandes bummeln gehen konnte.

Als wir später zum familiären Sonnenschirm zurückkehrten, war es schon beinahe 18.00 Uhr, und die Familie befand sich bereits im Aufbruch.  Es wurde alles eingepackt, der Sonnenschirm, der Picknick-Korb, die Kleinen und auch ich musste mit.  Der Vater hatte mich aufgefordert, mit ihnen nach Hause zu kommen und bei ihnen Abendbrot zu essen.  Nach der Abendmahlzeit unterhielten wir uns so lange, dass ich glatt eine halbe Stunde zu spät an Bord zurückkam.  Als Jugendliche unter 18 Jahren mussten wir des abends um 22.00 Uhr an Bord sein und uns beim Bootsmann zurückmelden.  Tja, nach dem Donnerwettter war der Abend jedenfalls nicht mehr so schön wie noch eine halbe Stunde zuvor.  Am nächsten Tag traf ich Brenda wieder und berichtete ihr über mein Missgeschick.  Sie nahm an meinem Leid teil und erzählte ihrem Vater das Geschehene.

Am Nachmittag hatte der Vater lange genug über mich nachgedacht und verkündete sehr selbstsicher: „Na ja, was soll’s.  Da ich keinen Lehrling habe und ihr beide ja eigentlich gut zusammen passt, kannst Du doch hier bleiben.  Das Backen ist kein so schlechter Beruf und Geld verdient man damit doch auch.  Der Immigration darfst du die nächsten drei Monate nicht über der Weg laufen und nicht auffallen.  Danach übernehme ich die Garantie für dich und weise nach, dass du die ganze Zeit normal gearbeitet hast.  Du bekommst dann die Aufenthaltsgenehmigung und lernst hier das Bäckerhandwerk.  Wozu willst Du weiter zur See fahren?  Das ist doch sicher nicht angenehm.“

Weit unangenehmer als die Seefahrt manchmal auch sein kann, war mir der Gedanke, schon so früh einer Braut und einem familiären Bäckereigeschäft versprochen zu sein.  In Zukunft zog ich es vor, in Port Elizabeth nicht mehr an Land zu gehen.“

Über sein zweites Schiff berichtet Klaus-Dieter:

Das „Traumschiff“

„Nachdem ich von der „Tugelaland“ der Globus-Reederei abgemustert und mein Urlaub zu Ende war, erhielt ich einen Heuerschein für ein englisches Schiff, die „Fleetwing“.  Sie war 1957 gebaut, hatte nun schon 25 Jahre auf dem Buckel und ist im Laufe ihres Lebens von ihrer ursprünglichen Größe 950 BRT auf 1460 BRT verlängert worden.  Doch danach scheint der Reeder dieses Schiff vergessen zu haben.

Als ich im September 1972 in Swansea an Bord ging, sah ich auf den ersten Blick und selbst unter dem schwarzen Staub der Kohle, mit der das Schiff gerade beladen wurde, dass der ehemals schwarze Anstrich einem satten rostigen Braun gewichen war. Unter den ersten Schritten an Deck knirschte der Rost wie der Schnee im Winter.  In den Aufbauten feierten die Kakerlaken zwischen dem achtlos zurückgelassenem Müll und feinerem, klebrigem Schmutz ein ganzjähriges Weihnachtsfest.  In der mir zugewiesenen Kammer entferne ich diese Mitbewohner eimerweise aus den Schubladen und Schränken.  Während dieser Aus- und Einräumarbeiten erschien mein Kammernachbar und übergab mir ein spezielles Werkzeug, dass liebevoll „the key“ genannt wurde.  Im Gespräch mit dem Nachbarn erfuhr ich, dass die Bulleyes (die Kammern befanden sich unter dem Hauptdeck) mit „the key“ recht gut zugeschraubt werden müssten.  Im Laufe der Beladung konnte ich dann den Tiefgang an meinem Bulleye ablesen und vorbeischwimmende Fische beobachten.  Aber wer hat bei der Seefahrt schon ein Aquarium auf seiner Kammer.

Durch den Hunger getrieben, musste ich feststellen, dass die Qualität der Verpflegung mit dem Gesamtzustand des Schiffes übereinstimmte.  Der Koch, an einem Ölofen mit Gebläse hantierend, teilte dem Steward für jede Person das Essen zu. Neben einer etwa fünfmarkstückgroßen Portion Fleisch und einem Klecks Gemüse gab es zu Mittag jedoch Kartoffeln und Soße satt.  Es wundert mich heute noch, wie man aus so wenig Fleisch so viel Soße herstellen konnte.  Das Frühstück bestand jeden morgen aus einem hartgekochten Ei und einem Teller Haferbrei.  Daneben standen für zwölf Mann zwölf Scheiben englisches Gummiweißbrot, ein Stück ranzige Butter in Größe einer Hotelportion, sowie etwa 15 Gramm feinste Zehnfrucht-Seemannseinheitsmarmelade auf dem Messetisch.  Das Abendbrot war fürstlich, denn es gab einen Teller frischen Salat ohne Dressing, einen Teller Cornflakes mit Milch aus Milchpulver und eine undefinierbare „Sausage“. Dieser Speiseplan wurde eisern eingehalten, denn es änderte sich auch nach drei Wochen nichts daran.

Noch in Swansea hatte der 1. Offizier die geniale Idee, das schon faule Frischwasser in den noch in Schwing-Davits hängenden Aluminium-Rettungsbooten zu erneuern.  Außerdem wurde der Frischwassertank neu bebunkert.  Gut überladen und fraglich seetüchtig, liefen wir am 25. September 1972 von Swansea aus mit dem Ziel Las Palmas auf den Kanarischen Inseln.

Das Schiff zeigte sich als erstaunlich seetüchtig und benahm sich recht ordentlich in der aus dem Nord-Atlantik anlaufenden Dünung.  Doch als der Wind auffrischte, zeigten sich die ersten Unzulänglichkeiten.  Beim morgendlichen Klogang musste besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden, sich rasch von der Kloschüssel zu entfernen, wenn das Schiff mit dem Heck einsetzte, denn dann schoss eine Fontaine herauf bis unter die Decke. Die Rückschlagklappen fehlten sicher schon seit langem.

Am nächsten Morgen zur Wache um 03:40 h geweckt, stand ich nach dem Sprung aus der Koje plötzlich in knöcheltiefem Seewasser.  Die Ruderschaftbuchse war undicht.  Das Wasser stand im Rudermaschinenraum auf Höhe des Türsülles unter der Tür zur Mannschaftsmesse und lief von dort in den gesamten Mannschaftswohnbereich unter den Holzwänden hindurch.  So nahmen wir denn unser Frühstück und die weiteren Mahlzeiten in Gummistiefeln ein.  Am Nachmittag maulte der Steward, dass das Wasser so komisch schmecke.  Zur tea-time wussten wir, was er damit meinte.  Der Tee schmeckte salzig.  Die Geschmacksprobe am Wasserhahn ergab dasselbe Resultat.  War das Seewasser aus der Rudermaschine auch durch ein Leck in den Frischwassertank gelaufen?  Nachdem der 2. Ingenieur sich kundig gemacht hatte, gab er nach drei Monaten Bordanwesenheit zum Besten, dass der Frischwassertank keine direkte Nachbarschaft mit dem Mannschaftsdeck oder  dem Rudermaschinenraum habe.  Die Frage, woher das Salz im Frischwasser stammte, beschäftigt alle.  Der Kapitän entschied, das Wasser abzupumpen und ständige Geschmacksproben zu nehmen.  Den ganzen Tag wurde gepumpt, doch der Tank wurde nie leer.  Also ließ diese Tatsache nur einen Schluss zu.

Der Koch erhielt die Hälfte der gerade erneuerten Wassermenge aus den Booten, damit er die Kartoffeln kochen und den obligaten Salat abwaschen konnte.  Kaffe und Tee wurden mit Sodawasser gekocht.   Einer meiner Kollegen war hocherfreut und wartete nur darauf, dass das Sodawasser all wurde, denn er erhoffte sich vom Kapitän die vermehrte Herausgabe des sonst sparsam zugeteilten Bieres.  Körper- und Kleiderpflege war nicht mehr drin.   

Am nächsten Tag malten wir die Kombüse mit weißer Farbe aus.  Wegen fehlenden Wassers konnten wir das alte Fett und Öl an den eisernen Schotten nicht abwaschen.  Aber gemäss der Einschätzung des 1. Offiziers täten zwei Schläge Farbe den gleichen Effekt.  Also malten wir in der schlecht zu lüftenden Kombüse (die Windhudse war wegen überkommender See mit einer Persenning abgedichtet, und durch die Bulleyes sahen uns die Fische beim Malen zu) den ganzen Tag so lange über ölverschmierte Stellen, bis uns das Gelb weiß erschien und wir nahezu besoffen von den  Farbzusätzen waren.  Der Koch hatte unter diesen Farbzusätzen sicherlich auch zu leiden gehabt, denn er vergaß abends den Ölofen auszumachen.  Mitten in der Nacht tönte ein Knall durch den Mannschaftsbereich.  Nach dem Grund suchend, kamen wir in der Kombüse an und sahen die Bescherung.  Durch irgendeine unergründbare Ursache hatte eine Explosion im Ölofen stattgefunden.  Der Ofen war hinüber, nicht mehr brauchbar und die frischgemalte Kombüse sah dunkler aus als je zuvor.  Aber, Gott sei Dank, dass kein größeres Feuer ausgebrochen war.

Nun fuhren wir mit diesem Schlurn, der nur 8 Knoten bei gutem Wetter lief, ohne Frischwasser, stets mit Gummistiefeln an den Füssen und mit kalter Küche den ganzen Weg nach Las Palmas und hatten noch nicht einmal die Biscaya passiert. Aber im Laufe der Reise, als sich das Wetter nach drei Tagen besserte, wurde es wieder trocken in den Mannschaftsunterkünften und man konnte die Toilette besuchen ohne ständig den Ernstfall zu üben.  Die Herdplatte blieb zwar kalt bis Las Palmas und das Wasser wurde auch nicht weniger salzig, aber dennoch wurde die weitere Fahrt von keinen weiteren Zwischenfällen belastet, wenn da nicht dieser ständige Körpergeruch der anderen Besatzungsmitglieder gewesen wäre, und der wurde von Tag zu Tag übler.

Endlich nach 7 Tagen in Las Palmas angekommen, wir hatten längst die zweite Hälfte des Frischwassers aus den Booten angebrochen, und der Koch wusch seinen Salat die letzten drei Tage im selben Wasser, wurde uns mitgeteilt, dass das Schiff nicht, wie erwartet, an der Kai repariert werden sollte, sondern auf See nach Beendigung des Löschens.

Alle waren wir scharf auf den Eimer mit Wasser, in welchem der Koch seinen Salat die letzten drei Tage gewaschen hatte.  Es wurde zwischen acht Matrosen ein Agreement getroffen: Jeder dieser acht durfte sich nur die Hände und das Gesicht in diesem Eimer Wasser waschen.  Diese Vereinbarung wurde eingehalten.  Der letzte, eine ältere Deckshand aus Stoke-on-Trent, schaffte es tatsächlich, sich komplett mit 10 Litern Wasser von Kopf bis Fuß zu duschen und es machte ihm anscheinend überhaupt nichts aus, sich dieses Duschwasser mit etlichen Salatköpfen, den privaten Tomaten, Gurken und Radieschen des Kapitäns sowie den Händen und Gesichtern seiner Kameraden zu teilen.  Andere zogen es vor, auf die Reparatur zu warten oder außenbords zu baden, denn Vorschuss, der vom Kapitän verlangt wurde, war auch nicht  erhältlich.

Vor Verlassen der Kanarischen Inseln wurden der Frischwassertank und der Ölofen repariert. Über einen westafrikanischen Ladehafen, Spanien und Russland gingen wir nach Dänemark, wo ich es vorzog, sang- und klanglos das Schiff zu verlassen.  Ich wartete an Land, auf meinem Seesack sitzend, bis das Schiff außer Reichweite war und meldete mich dann beim Agenten, der mich samt meiner hinterlegten Papiere zur Polizei brachte.  Von den Beamten wurde ich schnellsten in einen Zug zur deutschen Grenze verfrachtet.  Eine Heuerabrechnung oder gar Geld für meine Fahrtzeit auf diesem Schiff bekam ich nie.“

Ein weiteres Schiff fand Klaus-Dieter bei der Reederei Ernst Russ.  Es war das in der Trampfahrt weltweit eingesetzte MS „Reinhard Lorenz Russ“.  Nach drei Jahren fanden seine inzwischen erworbenen fachlichen Fertigkeiten beim Bootsmann und den älteren Matrosen Anerkennung und man bot ihm seitens der Reederei Russ einen Ausbildungsvertrag an.  Er fuhr ein halbes Jahr als Leichtmatrose und konnte dann in der Seemannsschule auf dem Priwall in Travemünde die Matrosenprüfung ablegen.  Bis etwa 1978 fuhr er in fast ausschließlich deutschen Besatzungen.  Danach kamen immer mehr Ausländer an Bord, besonders nach den immer häufiger werdenden Ausflaggungen.  „Auf den herkömmlichen Stückgutschiffen bin ich sehr gerne als Matrose gefahren.  Die handwerkliche Seemannschaft machte mir Spaß.  Nach dem Wechsel zu Woermanns erlebte ich bei der Deutschen Afrika-Linie mein erstes 53.000-t-Containerschiff, die „Transvaal“.  Ich war geschockt.  Das war kein Matrosenjob mehr: Ohne Ladegeschirr, ohne Tampen und Tauwerk war man nur noch eine bessere Reinigungskraft und ich erlebte den Bordeinsatz mehr als Beschäftigungstherapie.  Deshalb hatte ich auch keinerlei Motivation, die Schiffsmechanikerausbildung zu absolvieren.  Die Argumentation der Gewerkschaften, man habe als Schiffsmechaniker bessere Chancen an Land, etwa in Hausmeister-Jobs, war mir von vorn herein suspekt.  Die Praxis belegte es dann auch später, dass diese Hoffnung illusionär war. 

Im Jahre 1978 verließ ich Woermanns und nahm auf einem Offshore-Schlepper der Hapag-Lloyd AG Transport & Service einen neuen Matrosenjob an.  Wir waren immer zwei Monate an Bord und hatten dann einen Monat Urlaub.  Der Einsatz erfolgte von Schottland aus und der Dienst auf diesen Schleppern war ein hartes Brot.  Oft standen wir bis zum Hals im Wasser und nicht selten wurde jemand von der Besatzung über Bord gespült und musste mühsam wieder herausgefischt werden.  Einige Kollegen haben sogar ihr Leben gelassen.  Trotz der Härte war es doch ein gutes Fahren – solange man ledig war.  Als Partner oder gar Familienvater war dieser Job zu riskant.

Ich wollte eigentlich nie heiraten.  Eine feste Bindung lehnte ich für mich ab.  1978 flog ich während eines Urlaubs auf Einladung eines Kollegen, den ich bei Woermann kennen gelernt hatte,  nach El Salvador in Zentralamerika.  Über dessen Schwester lernte ich die Schwester meiner Frau und über die meine Frau kennen.  Als ich sie zum erstenmal sah, schlug bei mir der Blitz ein: Entweder die oder keine!  Es kostete mich zwei Wochen härteste Arbeit, bis sie mich überhaupt wahrnahm.  Danach flog ich jeden dritten Monat nach El Salvador, wo ich mich bald richtig zu Hause fühlte und auch ein sehr gutes Verhältnis zur Mutter und zum Bruder meiner späteren Frau fand.  1979 begann in El Salvador der Bürgerkrieg.  In dem Land wurde es sehr ungemütlich und so fragte ich meine Freundin, ob sie mit nach Deutschland kommen wolle.  Sie willigte sofort ein.  Auf dem Weg zum Flughafen wurde in den Straßen rund um uns herum tüchtig geschossen.  Damit meine Braut möglichst schnell eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen konnte, heirateten wir.  Am 29.9.1980 wurde unser Sohn Francisco und 1982 die Tochter Evelyn geboren.

Meine Frau hat meinen Seemannsberuf immer akzeptiert und war mir auf meinem weiteren Berufsweg die größte Hilfe.  Ihretwegen und auch, um nicht Schiffsmechaniker werden zu müssen, mahn ich mein Studium an der Seefahrtschule in der Rainvilleterrasse in Hamburg-Altona auf, um mich 1 ½ Jahre lang auf das AK-Patent vorzubereiten.  Ich hatte neun Jahre lang nicht mehr eine Schulbank gedrückt.  Die Anforderungen waren hoch.  Manch einer meiner ledigen Studienkollegen brach das Studium ab oder kam gerade so mit Hängen und Würgen bis ans Ziel durch.  Durch meine Familie hatte ich immer eine starke Motivation, das Ziel unbedingt erreichen zu wollen.  1981 bestand ich die Prüfung zum AK.  Während die meisten meiner Studienkollegen als Alleinsteuermann auf einem  Kümo einstiegen, um möglichst schnell Kapitän zu werden und dann nicht selten mangels Erfahrung etliche „Böcke schossen“, ging ich als 2. Offizier in die Mittlere Fahrt.  1983 studierte ich erneut und erwarb 1984 das AM-Patent.  Ich musste dieses zweite Studium selbst finanzieren.  Aber meine sehr sparsame Frau ermöglichte das.  Nach dem Examen stieg ich 1984 als 3. Offizier in der Großen Fahrt ein, fuhr später als Zweiter und ab 1986 als 1. Offizier.  Ich war viel in der Europa-Kanada-Fahrt und 1989 in der Amerika-Nord-Süd-Fahrt zwischen Alaska und Feuerland und auch in der Karibik tätig.“  Seit 1995 fährt Klaus-Dieter fast nur auf ausgeflaggten Schiffen.  Während sich die Reedereien früher unter langjährigen Mitarbeitern aus dem Stamm ihrer nautischen Offiziere selber ihre Kapitäne wählten, sei diese Methode inzwischen unüblich geworden: „Hochdienen zum Kapitän ist heute out.“  So habe er sich 1997 bei einer auf Cypern ansässigen Firma um die Stelle eines Kapitäns beworben und in einem 6-Monate-Vertrag die Verantwortung für den weltweit eingesetzten 24.000-t-Bulk-Carrier „Vignes“ zugesprochen bekommen.  Seither fahre er nur noch als Kapitän.  Seine Frau habe ihn öfter an Bord für eine Reise begleitet.

Die Eigner- und Management-Strukturen der Schiffsttransportindustrie seien heute gegenüber früherer gewachsener Traditionen von Familienunternehmen selbst seemännisch tätig gewesener Unternehmenspioniere sehr verändert.  Oft wisse man gar nicht, welche tatsächlichen Eigentumsverhältnisse sich hinter dem Firmenschild verbergen.  Das operative Management sitze beispielsweise auf Cypern, weil dort günstige Steuervoraussetzungen gegeben sind.  Geldgeber seien irgendwelche Doktoren oder Rechtsanwälte in Norwegen oder Deutschland.  Vom Management werde verlangt, aus dem Schiff möglichst hohen Profit herauszuholen.  Dieses sei daher gezwungen, die Personal- und Sachkosten möglichst gering zu halten.  Der Druck werde an den Kapitän und von diesem an die Offiziere, von denen an die Mannschaft weitergegeben.  Wenn die Sparsamkeit so weit gehe, dass, wie er es erlebt habe, die Wände des Trinkwasserreservoirs mangels Pflege durchrosten, man dieses erst nach dem Auslaufen bemerke und der Koch das Essen dann mit den Vorräten aus den Rettungsbooten oder mit Selterwasser bereiten müsse, so seien die Grenzen weit überschritten.  Klaus-Dieter meint, auf Grund der durch die aufgezwungene Sparsamkeit bedingten oft mangelnden Sicherheit der Schiffe, stehe er als Kapitän immer mit einem Bein im Wasser, mit dem anderen im Gefängnis.  Sehr oft könnten Kapitän und Wachoffiziere auf Grund mangelnden Schlafes nicht mehr angemessen reagieren.  Schiffe bestimmter Billigflaggen würden von den US-Küstenbehörden sehr strengen Kontrollen unterzogen werden.  In europäischen Häfen seien die Kontrollen leider längst nicht so gründlich.

Das schlechte Image des Seemanns in der deutschen Gesellschaft ärgert ihn sehr.  Die Zeiten seien doch längst vorbei, in denen sich die schwarzen Schafe der Familien in der Seefahrt tummelten.  Heute seien dort nur noch hochqualifizierte Fachkräfte anzutreffen.  Was wäre eine Exportnation wie Deutschland ohne Seetransport.  Seinen Kaffee trinke der deutsche Spießbürger gerne und genieße die importierten Bananen.  Dass diese Waren jedoch von Seeleuten unter schwerem beruflichem Einsatz herbeigebracht werden würden, interessiere Otto Normalverbraucher wenig.  Kapitäne besäßen ja immerhin noch ein gutes Ansehen, aber allgemein stehe der Seemann immer noch in einem schlechten Licht.  Daher sage er auch nie gleich, dass er als Kapitän fahre, sondern bezeichne sich immer als Seemann, um den Leuten bewusst zu machen, dass jeder Kapitän einmal erst Seemann werden muss, um dann die Chance zu haben, es zum Kapitän zu bringen.

Erst Ende der 80er Jahre wurde für seine Familie eine Rückkehr nach El Salvador möglich, nachdem sich dort die politischen Verhältnisse wieder einigermaßen stabilisiert hatten.  Seither bewohnt man in einer abgelegenen Region in Ahuachapán ein eigenes Anwesen.  Viele deutsche Seeleute haben sich im karibisch-mittelamerikanischen Raum niedergelassen, weil sie dort günstige wirtschaftliche Möglichkeiten vorfinden, sich ein eigenes Heim einzurichten.  Bei seinen Aufenthalten in Deutschland wohnte er meistens im Seemannsheim am Krayenkamp in Hamburg.  Die dort gegebenen Möglichkeiten der Kommunikation mit Kollegen hält er für sehr wichtig.

Klaus-Dieter spricht inzwischen so gut spanisch, dass er damit auch bei Behörden, Rechtsanwälten und Architekten ohne Dolmetscher zurechtkommt.  „Am Anfang ging noch vieles mit Händen und Füßen.  Ich habe mir ein Wörterbuch gekauft und mir mit dessen Hilfe nach drei Monaten einen guten Wortstamm angeeignet.“  Wegen seiner Spanischkenntnisse hat er bei beruflichen Einsätzen im karibischen Raum gute Chancen.

Bei dem heute im nautischen Bereich unumgänglichen Umgang mit Computer und Internet-Kommunikation, bei dem sich etliche ältere Nautiker schwer tun, hat Klaus-Dieter auch einige Pluspunkte vorzuweisen.  Auf diesem Sektor ist er sehr gut versiert.  In seinem Hause in El Salvador steht ein moderner IBM-Rechner und ein komplett ausgerüsteter älterer 496er.  Seinen Laptop hat er auf Reisen und an Bord immer bei sich.  „Schon während meines Studiums habe ich mit meinem Taschenrechner komplizierte astronomische Berechnungen durchgeführt und seither die elektronische Entwicklung der Chip-Technologie ständig verfolgt.“

Im Sommer 1999 stellte mir Klaus-Dieter stolz seinen Sohn Francisco vor, der in Hamburg seine berufliche Ausbildung finden sollte.  Während der Vater wieder auf See unterwegs war, geriet Francisco jedoch in schlechte Gesellschaft und landete bei einer „Drückergang“.  Das brachte für Klaus-Dieter viel Aufregung und Stress.  Er flog nach Deutschland und verfrachtete den Francisco unverzüglich nach El Salvador zurück, um ihn dort in einer Militärakademie unterzubringen, wo dieser sich inzwischen auch sehr wohl fühlt.  Nach einem Fallschirmspringerkursus befindet er sich jetzt in einem speziellen Computer-Training.  Die in Hamburg vorgefundene unmittelbare Bedrohung für den Sohn ist gebannt.

Der Stress für den Vater blieb jedoch nicht ohne Folgen.  Im November 1999 kam es unerwartet zu einem für Klaus-Dieter schwerwiegenden Ereignis, dessen Tragweite für ihn zunächst gar nicht absehbar war.  Wie aus heiterem Himmel spürte er plötzlich einen stechenden Schmerz in der linken Brust und es war ihm ungewohnt schlecht.  Ein Freund wollte ihn sofort ins Krankenhaus bringen.  Er wehrte jedoch ab.  Am nächsten Tag ging er dann doch zu seinem Hausarzt, der ihn sofort ins Krankenhaus verwies, wo er sofort für einige Tage auf der Intensivstation landete.  Die Ärzte diagnostizierten einen zwar kleinen, aber immerhin einen Herzinfarkt.  Die Folgen hatte er schnell überwunden.  Es war ein Schuss vor den Bug gewesen.  Womit er jedoch gar nicht gerechnet hatte:  Die Seeberufsgenossenschaft entzog ihm die Gesundheitskarte, da er als infarktgefährdeter Kapitän ein zu großes Risiko für das Schiff sei.  „Damit ist mir meine berufliche Zukunft verbaut.  Wie viele Leute merken gar nicht, dass sie einen Infarkt hatten!  Wenn ich nicht zum Arzt gegangen wäre, wäre die Sache gar nicht an die große Glocke gehängt worden.  Ich bedaure jetzt, dass ich überhaupt den Arzt konsultiert habe.“  An einen fachbezogenen Landjob, etwa als nautischer Sachverständiger oder Reedereiinspektor mag er überhaupt nicht denken: „Eher mache ich eine Würstchenbude auf, als meine Freiheit zu verkaufen!“  Inzwischen hat er seine Gesundheitskarte doch zurückbekommen und auch wieder ein Schiff gefunden.


español

Dank sei Herrn Klaus Günther für Übersetzung ins Spanische

Klaus-Dieter Lefs nacio en 14.12.1955 en Wedel ciudad de Hamburgo. Su padre era soldador en los astilleros alemanes de Hamburgo. Mia madre era la que mandaba en las cosas del hogar, y era la que mantenia la familia unida. Klaus-Dieter tiene un hermano mayor y dos hermanos adoptivos que en verdad son los tios de el, que se criaron junto con el en la familia. El se dice de si. Toda mia vida la pase junto al rio Elbe. Cuando iva a pescar con mio padre, veia siempre pasar los barcos que venian de la mar, y los que iban para otros continentes. Por eso desde la infancia ya le fasinaba la navegacion, desde los 11 anos suo sueno era ser Capitan.

En la ciudad de Wedel el estudio hasta completar el segudario. Un dia el profesor organizo una excurcion al puerto en Hamburgo con toda la escuela. Y nos dejaron subir a bordo del mas moderno contenedor de la epoca “Alster-Express“ de la Hapag. Mio deseo de navegar aumento, al ver un barco tan moderno, que 1971 en las vacaciones de verano decidi hacer una practica en un barco pequeno. En julio enbarque en el “Lübecke” de la compania Osterwisch-Sohn por seis semanas. Mios padres no gustaron nada de mio amor por la navegacion, pues para ellos solamente gente con la existencia deshecha trabajan en la mar. Con mucha incistencia pude convencerlos a que me dean atorizacion, ellos tenian la esperanza que con la viaje se me pase ese deseo de navegar.

Las aventuras de la viaje de las vacaciones:

El 19.07.1971 en el astilero Sietas-Werft en Neuenfelde llege a mio primero barco, inesperiente, con deseos de aprender lo mas rapido pocible todo sobre la navegacion.

Yo que nuca sali de mia ciudad haye que iva a conquistar el mundo.

El MS “Lübecke” tenia 999 toneladas y era un barco costero que andaba por la mar del norte, estaba todavia en el dique seco para ser pintado por bajo, pero al mismo dia ya ibamos a comezar la viaje por el mar baltico.

Despues de presentarme al Capitan, fui mandado por el 1 Oficial para presentarme con el contrameistre. Fue amable conmigo al comienzo,pero cuando vi como trataba a los otros,ya me di cuenta de que eso no iva adurar para siempre. Y tuve razon.

El contrameistre me mostro todo el barco, de proa a popa, las bodegas, las tampas de las bodegas, los mecanismos de las plumas de carga, ganway con sus mecanismos, la sala de maquinas y por ultimo las ubicaciones de la tripulacion.

Las explicaciones sobre el comedor, camarotes y bodega de alimentos fueron tan detalladas, ya sabia,  que iva a ser mia area de trabajo. Las ordenes eran: Limpieza de los camarotes, poner la mesa en el comedor, servir a la tripulacion en la hora de las comidas. Para todo los haceres tenia hora marcada.

05 : 30 Levantar

06 :00 Limpieza y Poner la mesa para el cafe de la manana.

07 :15 Servir a la Tripulacion.

08 :00 Lavar los platos y el salon comedor.

08 :40 Limpiar los corredores, baneros y duchas.

Asi sequia hasta las 19.00 horas, con pocas pausas, con la esperanza de hacer el trabajo rapido para ir a trabajar a cubierta, es lo que me interezaba.

Despues de los primeras tentatibas, hacer el trabajo lo mas rapido pocible, con tres platos rotos, y cuatro encomindas de comidas en la hora del almorzo erradas con el cocinero.

Las caras de la tripulcion estaban inreconocibles, mas cuando en la hora del Coffe-Time falto la manteca, marmelada, platos y cuchillos los miemros del barco ya no sabian que decir.

Mas tarde fui llamado a cubierta para salir del diqui seco y del astillero.

El barco fue mandado al agua, un remolcador fue amarado. Lentamente fue remolcado por el canal Neuenfelder poco despues el remolcador nos dejo. Durante toda esa manobra fui mandado de aqui para alli sin saber lo que estaba haciendo por mios nuevos colegas, algunos reiron, mas el contrameistre mostro suo genio bravo y no parraba de gritar sobre mia incompetecia.

El barco ya con fuerza propia en la aqua Elbe abajo yo parado en la proa, una sensacion inesplicable, salir de mia ciudad de esa manera, llegar bien lejos,donde ningun de mios familiares llegara ni mios companeros de la escuela. Mucho tiempo espere por ese momento, un deseo se hizo realidad, un suenio que sonie muchas muchas veces se cumplio.

Esa sensacion la pude gozar por poco tiempo,un puntapie del contrameistre me hizo voltar a la realidade, ya era 5:30  el comedor de la tripulacion todabia no estaba preparado para la cena.

En esta noche durmi poco, cada cambio de piloto tenia que ir a cubirta,mas amarar el barco en las esclusas. Del Kiel canal vi poco o nada. Despues de dejar la esclusa de kiel a la maniana, el comportamiento del contrameistre con respecto a mi empioro de mila en mila.

Recibi la orden de limpiar los corredores de las cabinas de la tripulacion. Durante la limpieza aparece el contrameistre que me trata de porco, asi como lo hago, solamente esta repartiendo la susiedad de un lado al otro. Con un puntapie me tiro el balde con la agua susia sobre mi y tuve que limpiear todo, siempre de ojo para no perder la hora para armar el comedor.

De tarde mio trabajo fue mas rapido, y decidi ir a la cubierta para fumar un cigarillo, llego el contrmeistre y me dio una bofetada que me tiro al suelo. Fumar esta probido para ti.

Para mi estaba certo el contrameistre es un sadista. Lo unico que me conforma es que no era el unico que sufria bajo su mando.

En el proximo puerto que atracamos Koks para cargar en Kopenhagen, el contrameistre me dio orden de acompanarlo junto con los marineros a tierra. Llegando al cafe 17 en Nyhavn, fue pedida cerveza para todos hasta yo tuve que tomar. Pero fumar me quedo proibido.

Observando mejor el local pude ver un monton de gente danzando en la pista abrazados.

En cada mesa habia senoritas y marineros juntos. Algunas mujeres estaban enbriagadas. Una senora llamaba mas la atencion ya de lejos por su camisa colorida, el contrameistre la llama a la mesa debe ser una conocida de el. Cuando llego me di quenta de que no era una camisa, sino todo el cuerpo lleno de tatuages.

A mi me hizo mal la bebida y pase sentirme pesimo, a los otros al contrario cada vez estaban mas animados y contentos. El viaje para el barco fue apretado en el taxi ya no eramos solo nosotros sino mas las senoritas, yo pase mal dentro del automobil y mios acompanantes ya no sabian donde sentar hasta llegar a bordo.

Al dia siquiente pude ver que estaba con la razon.Que el contrameistre tenie problemas satanicos. Yo estaba limpiando el comedor cuando senti gritos de las mujeres y de mios colegas. Una mujer desnuda corriendo por los corredores percequida por el contrameistre hasta llegar a la gangway para dejar el barco. El contrameistre se planto frente a la gangway y no la dejo subir mas. Un trabajador portuario le dio un guardapolbo para que ella lo vista, para que no sienta tanta verbuenza.

Que fue lo que paso? La senorita,pidio al contrameistre un desayuno y plata para el taxi, entonces el tomo las ropas y la bolsa tiro todo al agua.

Lastima que no vino la policia para investigar lo sucedido, asi nuestro contrameistre puede sequir con sus actos satanicos.

En total me quede seis semanas sobre el barco. El contrameistre mas la tripulacion no eran de lo mas simpaticos conmigo, muchas veces pienso en mia primera viaje, fue bastante deprimente pero igual “Fue mia primera aventura en la mar” .Esa primera imprecion no es la mas sensacional que tuve en mios 29 anos de aventuras por la mar.

El libro de navegacion qual Klaus-Dieter tuvo que sacar para sua estadia en el barco, le fue tomado por los padres, y depositado en la casa de una tia.

Al terminar con los estudios primarios, desidi no estudiar mas,queria voltar a la mar, pero mios padres no querian. Mi padre me mando a una carpenteria para trabajar de aprendiz, solamente me quede tres semanas. Entonces se dieron quenta de que no tenia sentido y me dieron permiezo para navegar. A las 7 horas de la manana estaba parado frente a la casa de mia tia, para pedirle el Libro. No me lo dio, tuve que volver para casa, entonces por escrito, por mia madre,con un papel autorizando a mia tia, ella me lo entrego. Mios Padres me pusieron una condicion. Que haga un aprendizado o sea que siga la carrera nautica.

Pero para un aprendizado en la cubierta como aprendiz era nesesario un curso en la escuela de marinos que costaba 360 marcos, esa plata mios Padres no me la quiziron dar, y yo no la tenia tampoco. Asi en Septiempre de 1971 enbarque compania Globus sobre el “Tugelaland “ que iva a Sudafrica, de “Hayudante de cubierta “ eso significa, un marinero sin carta, menor de 18 anos se le da esa denominacion. Con el contrameistre y marineros no estaba nada facil, porque ganaba mas que los otros alumnos que hicieron el curzo en la escuela nautica. Hasta los cadetes de la escuela estaban contra mi.Fueron ocho meses de agreciones,persecuciones, malos tratos. A bordo habia un comportamiento nada civilizado, Klaus Dieter mordio los dientes uno encima del otro y no decistio.

Aventuras en Beira Mocambique Africa.

Con la MS ” Tugelaland“ salimos de Hamburgo, Bremen, Rotterdam y Antwerpen para Mocambique y Sud Africa.En los puertos los muelles estaban llenos de enbarcaciones viejas, que parecian cadenas interminables y  tomaban la carga directamente del muelle y la colocaban en el lugar exacto sobre el barco. Si uno miraba a lo largo del muelle parecia un bosque de arboles, aqui uno con un tambor, otro con un cajon, sacos, autos, que desaparecian en las bodegas de los barcos viejos. El olor a tabaco, tee, frutas, nueses, olios diferentes, cafe, pescado, maderas, condimentos etc. De cada barco que llegaba llebava un aroma diferente en sus bodegas. Lo que hacia de ese lugar uno de los mas exoticos ya conocido por mi.

Los trabajadores portuarios trabajaban sin cesar, de aqui para alli, en las gruas, remolcadores,       amarando los barcos nuevos que llegan al porto, amarando las cosa dentro de la bodega.

Nuestro barco en beira tambien fue invadido por una tropa de africanos que descargaban y cargaban el barco manualmente. Los sacos eran todos descargados a mano, asi como las barras de cobre que pesaban 200 kg cada una.Ellos trabajan las 24 horas del dia sincesar. El ruido era insoportable, porque cada vez que tiraban las barras, todo el barco temblaba. A las 6.00 horas de la maniana cambiaba de turno miles ibam a tierra, y los otros venian. Los que iban tenian que pasar por el control de la policia de porto, para ver si no habian robado nada.

En una manana mirando a la policia en su trabajo vimos como le sacaron el sobretodo a un trabajador despues la camisa donde tenia colado unos bombones, que era con certeza para sus hijos. El castigo llego en el acto, 3 policias le pegaron con los casetetes hasta sangrar, y lluego fue preso. Yo quede chocado al ver tal acto de violencia, de esa epoca colonial.Para mi fue impocible entender como los blancos trataban a los africanos. Pero tiempo despues vi, que los negros entre si son peores todabia, son mas inumanos, crueles que los blancos.

Por poco Klaus-Dieter se queda en Africa del Sur como Panadero.

Con la MS “Tugelaland” llegamos al porto de Port Elizabeth en Sud-Africa. El domingo fui a la playa, cuando me tire a la mar me choque con una senorita, tenia la misma edad que yo, al disculparme, ella me responde en ingles, tu eres aleman iqual que mio padre.Despues nos pusimos a hablar en ingles y ella me conto que el ya vive 20 anos en Port Elizabeth y tiene una panaderia, sua espoza es de Port Elizabeth. Nos quedamos el dia entero conversando, fuimos a nadar juntos, comimos helado,visitamos el parque de las bivoras, miramos un show. Lluego la llebe para casa, y convinamos vernos al otro dia de tarde.

Una linda amistad que duro mucho tiempo, nos veiamos sequido. En la proxima viaje convinamos vernos denuevo, en la playa, era sabado de tarde. En la playa habia mucha gente, que tarde algun tiempo en encontrarla, ya habia pedido la esperanza. De repente mio nombre fue llamado era Brenda, estaba con toda sua familia debajo de una sombrilla. Me presento a su madre, al su padre y a sus dos hermanas menores. Nos pusimos a hablar aleman con el padre de Brenda por poco tiempo, pues en el grupo solamente la Brenda entendia la mitad. Tenia un buen relaciomento con el padre, y hablaba sequido aleman con el. Ya era quazi de tarde, cuando el padre se canso de hablar conmigo, al final dio para tomar un bano con la Brenda.

Fuimos a nadar y salimos en otro lado de la playa, para quedar un poco a solas los dos.

Quando volvimos a la sombrilla familiar ya etaba armada. Eran ya las 18.00 horas, juntamos el resto de las cosas, tuve que ir con ellos, fui convidado para cenar, por el proprio jefe de la familia, despues de comer nos pusimos a hablar y perdi la hora, como era menor de 18 aneos tenia que estar a las 22.00 horas a bordo.Me presente con el contrameistre, y todo lo bonito que paso en ese dia fue agua abajo, me dio un sermon de esos.  Al dia siquiente le conte a la Brenda lo que sucedio, cuando lleque a bordo anoche.Ensequida se lo conto a su padre, de tarde, despues de pensar mucho sobre mio caso, se decidio a hacerme una propuesta, ya que no tengo un aprendiz en la panaderia, y ustededes dos se gustan, y a bordo no es tan agradable como usted pensaba, podria quedarse aqui.  Porque panadero no es una profesion mala, da hasta para ganar dinero. Los primeros tres meses tiene que quidarse de la imigracion despues yo tomo la garantia, de que tu estuviste trabajando normalmente.  Y ya te dan un permiso de estadia permanente, y puedes aprender la profecion de panadero. Para que vas a sequir navegando, podiendo fiquear aqui.

As veses la navegacion es una nues dura de quebrar, pero en mios pensamientos de ya tener una novia, y estar amarado a una familia de panadero desisti, nuca mas fui a terra en Port Elizabeth.

El segundo barco de Klaus-Dieter.

El Barco de los Suenos.

Despues de desembarcar de mio primero barco, y pasar las vacaciones, me diron un contrato de trabajo para un barco ingles el “Fleetwing“. Fue construida en 1957 , ya tenia 25 anos, tenia 1460 tonneladas. Ya hacia tiempo de que el pobre no vio, un astillero parese que el dueneo se olvido de el. En septiembre de 1972 quando lleque en Swansea a bordo, mia primera imprecion, debajo del polvo de carbon, con que lo estaban cargando, que en vez de la pintura negra, ya estaba marron o sea oxido, cuando uno caminaba por la cubierta, parecia nieve en pleno invierno. En los corredores las cucarrachas parecian de a miles, dentro la basura que estaba desparamada por todo el barco, de anos. En mio camarote ellas estaban de a millares, dentro el armarrio,debajo de la cama, dio un balde lleno de cucarrachas. Cuando estaba armando mio camarote, mio vecino me trajo una herramienta “the key” asi llamada.

Hablando con mio vecino sobre la herramienta me explico, que era para cerar los ojos de boy.

Estos estaban debajo del nivel del mar, o sea, cuando mas carga recibia el barco, el nivel iva deciendo, hasta ficar completamente bajo el agua. Pero quien tiene un aquario natural, en la habitacion.

Con hambre llege al salon comedor, por el estado del barco ya me podia imaginar, que la comida no debia ser de las mejores. El cocinero, le daba al steward una porcion para cada persona del tamano de una moneda, de carne y un poco de verdura, solo en el almorzo las porciones amentaron con muchas papas y salsa, que yo no me explico que como con tan poca carne se puede hacer tanta salsa. El desayuno era un huevo duro y un plato de avena, 12 rodajas de pan ingles, un poco de manteca y marmelada. En la cena ya era mejor, un plato de ensalada, uno de cornflakes con leche, y un fiambre no definido. Ese menu era siempre el mismo, no fue cambiado durante las proximas tres semanas.

En Swansea el 1 Oficial tomo agua potable de tierra, cambio el agua de los botes salvavidas.

Bien cargado  y con los tanques llenos de aqua potable, sarpamos el 25 de septiembre de 1972 de Swansea a Las Palmas en las islas canarias.

El barco estaba andando bien,y se comportaba bien con el va y ven de las olas del mar.Mas quando el viento amento, mostro sua verdadera cara, que no tenia la estavilidad que yo pensaba. De manana cuando estaba sentado sobre el sanitario, un chorro de aqua quazi me manda al techo del banero.

A la manana siquinte me despertaron para la guardia 3.40 horas, cuando levante de la cama, el agua ya estaba dentro de mio camarote unos 10 centimetros, se habia roto el retendor del timon servo motor, por el corredor de la tripulacion la agua venia del cuarto del timon.

Asi que de ahora en adelante solamente con botas de goma, para ir al salon comedor, y para andar por los corredores de la tripulacion. De tarde el steward reclama que la aqua tene un gusto medio estrano. A la hora del tee sabiamos, lo que el estaba deciendo. El tee tiene sabor a sal. Lo que sucedio fue que en la sala del timon, la aqua salgada penetro en el taque de la agua potable. El 2 Ingeniero despues de ver los planos, dijo que en esa area no hay niqun tanque de agua potable. El Kapitan desidio, accionar las bombas, tomar analices de la aqua de vez en cuando, todo el dia fue bombiado, pero los taque no se vaciaban.Llegamos a la conclucion de que los tanques estaban perfurados.

El cocinero recibio la mitad de la aqua potable de los botes salvavidas, para preparar las comidas. Cafe y tee era preparado con aqua mineral, varios colegas ya estaban esperando que termine la aqua mineral, para que el capitan se sienta obligado a dar mas cerveza, como de costumbre.Lavar la ropa y tomar bano, ya no era pocible.

Al otro dia, tuvimos que pintar la cocina,como no habia aqua no pudimos lavarla, el 1 oficial dijo que con dos manos de pintura ya iva a cubrir.Pintamos la mal ventilada cocina, hacia mal tiempo y la ventilacion estaba tampada con una lona, por los ojos de boy los pescados nos observaron en nuestro trabajo el dia entero. Por el olor fuerte de la pintura, nosotros ya estabamos mal de la cabeza, y el cocinero tambien fue afectado, que al terminar con el trabajo se olvido de apagar el horno. En medio de la noche una explocion trono por los corredores, todo el mundo desperto para ver lo que habia pasado, al llegar a la cocina el horno que estaba ligado habia impludido,por razones inexplicables , y las paredes quedaron negras, todo el trabajo de ayer fue en bano. El horno no servio mas. Gracias a Dios que no hubo danos mayores, y que el fuego no se arastro a otros compartimentos.

Sequimos con nuestra viaje, sin aqua, siempre de botas por los corredores, y a partir de hoy solamente comida fria hasta Las Palmas, el barco con buen tiempo hacia unas 8 millas,y recien habiamos pasado la Biscaya, despues de tres dia el tiempo mejoro, los corredores estaban mas secos, y ya daba para usar el bano, pero siempre de ojo en el movimiento de la mar. Hasta la llegada al puerto de destino ningun otro inconveniente sucedio, solo el olor de mios colegas que al pasar de los dias se iva agravando, uno no podia estar alado del otro.

Despues de 7 dias de viaje llegamos a Las Palmas, ya habiamos consumido la mitade de la aqua de los botes, ya hace tres dias que el cocinero llavaba la lechuga en la misma aqua.

Al llegar al muelle para descargar nos dijeron que las reparaciones iban a ser hechas despues de la descarga.

Toda la tripulacion queria lavarse en la aqua del cocinero, hicieron un trato entre 8 marineros, que cada uno podia lavarse la cara y las manos en el mismo balde. El ultimo se dio una ducha completa con la misma aqua en la que los otros ya se habian lavado y no le importo. El restante de la tripulacion espero a que las reparaciones fuesen hechas, para luego tamar bano. Mas algunos tambien se tiraron a la mar.El adelanto que el Capitan mando a pedir, tampoco llequo asi que nos quedamos sin plata tambien.

Saliendo de las islas canarias con la cocina ya en orden, los tanques de aqua potable reparados, fuimos a un porto en Africa para cargar, pasando por Espania, Rusia hasta llegar a Dinamarca donde haye necesario abandonar ese maravilla de barco. Sentado sobre mia mochila en el muelle vi como la linda nave se iba perdiendo en el horizonte, hasta que el agente de la compania llequar que me llevo a la policia, la que me mando rapidamente para la frontera con la alemania. Nuca vi plata de esta compania asi como una notificacion comprobando mia estadia a bordo.                    

Klaus-Dieter encontro otra compania Ernst Russ. El barco MS “Reinhard Lorenz Russ”

El barco no tenia puerto fijo o sea andaba por todo el mundo. Klaus-Dieter ya tenia 3 anos de experiencia en la mar, lo que le gusto al contrameistre y a los marineros mas viejos, la compania le ofrecio que nabege 6 meses de marinero sin carta en el barco, para luego cursar la escuela para marinos en Priwall en Travemünde, para recibirse de marinero con carta.

Hasta 1978 anduvo solamente bajo tripulacion alemana, despues siempre mas estrangeros hacian parte de la tripulacion, y mas barcos cambian de bandera. Gustaba mucho andar sobre los barcos convencionales, porque daba para poner en practica todo lo que un marinero tiene que saber. Quando cambie a la Deutsche Africa-Linie mio primero contenedor de 53.000 tonneladas la “Transvaal” quede chocado, eso no es trabajo para un marinero, no habia mas nada que hacer que limpiar todo el dia. Me hacia falta todo los haceres de los barcos convencionales. As veses me parecia que era solo ocupacion terapautica, lo que hacian con nosotros. Me ofrecieron hacer la carta de Mecanico de barcos, lo que rechace por tal motivo.          

La idea de los sindicatos era que con ese curso, se podia tener mas oportunidad en tierra de encontrar un trabajo, lo que no dio cierto.

En 1978 deje la Africa-Linie y fui a la Offshore-Schlepper de la Hapag-Lloyd AG para empezar como marinero sobre un remolcador, estabamos 2 meses a bordo y un meses en tierra de ferias. Estabamos estacionados en Escocia, el servicio era pesado, as veses quedamos hasta la cintura en la aqua, y de vez encuanto un miembro de la tripulacion iva a la mar, para nosotros pescarlo denuevo a bordo. Uno de mios colegas hasta dejo la vida en la mar. El trabajo era duro y arresgado, pero yo gustaba como era soltero todo eso no tenia importancia.

Nuca quize casarme mas tener una relacion permanente con otra persona. Mas 1978 un amigo de la Africa-Linie me invito a pasar unas ferias en El Salvador en centralamerica, Al llegar el me presento a su mujer, la qual tenia una hermana, fue amor a primera vista, me dije esa o ninguna. Tardo mas de dos semanas, mucho trabajo para convencerla a que me ame. Despues de eso iba cada tres meses al Salvador donde me sentia en casa,las relaciones con la madre y  los hermanos eran de lo mejor.

En 1979 comienza en Salvador una revolucion, ya no daba para vivir por alli estaba peligroso, pregunte a mia novia si no queria venir a vivir conmigo a la alemania,ella acepto en el acto.

Cuando salimos rumbo al airoporto por todos lados tiros, dimos gracias a dios cuando nos dejaron entrar en el avion.Para que la mia novia reciba una visa permanente en la alemania nos casamos el 29.09.1980. Lluego nacio nuestro hijo Francisco y en 1982 nuestra hija Evelyn. Mia seniora siempre acepto mia profecion de marino, y me fue una grande ayuda en mia vida profecional, que por ella empece denuevo a estudiar en la ecuela de marinos en Hamburg-Altona, por un aneo y medio para hacer la patente de 2 Oficial. Ya hacia nueve anos que no habia estudiado mas. El desafio era grande, algunos que comensaron conmigo, desistieron por la mitad, los otros pasaban raspando. Mia familia me da la fuerza de enfrentar todos los desafios, y de llequar al fin. 1981 aprobie el examen de oficial. La mayoria de mios colegas de clase, enbarcaron en barcos de tonnage pequenios, para trabajar ya de capitan desde el comienzo. Yo fui de segundo oficial en un barco de tonnage medio y andube por el mediteraneo. 1983 fui denuevo a la escuela para hacer la patente de capitan, que recibi en 1984. Ese curzo tuve que finanziar yo mismo,gracias a mia mujer, que sabe hacer economia eso fue pocible. Enbarque de 3 oficial en un enbarcacion de grande porte, despues de segundo, y a partir 1986 solamente de 1 oficial, entre Canada y Europa. En 1989 entre Norte y sur America, Alasca, Tierra del Fuego y Caribe. Dede 1995 anda Klaus-Dierter solamente bajo bandera de conveniencia. Antes las companias escojian entre sus oficiales quien va tener el mando de capitan. Hoy ya no es asi, usted se apresenta a la empreza con los papeles nada mas.

Asi lo hizo Klaus- Dieter en 1997 en una firma en Cypern se presento con los papeles, le diron un contrato de 6 meses para responsabilicarse del Bulk-Carrer de 24.000 t “Vignes” Desde entonces solo anda de capitan. Sua seniora lo acompania de vez en cuando durante una viaje. Hoy las companias son industrias transportadoras,no se sabe quien es el verdadero dueno de la empresa ni de donde vienen los investores. La empresa tiene la bandera de conveniencia solo por los impuestos, pero en realidad los duenos estan en alemania, norwega.

La empresa solo tiene un fin de hacer economia mas y mas, sacar de los barcos lo mas pocible. Economizar en el personal, mantenimentos y costos en general. Toda esa responsabilidad la lleva el capitan, que a su vez pasa para los oficiales y ellos para la tripulacion. Cuando la economia va a tal extremo, como a mi ya me paso, las paredes de los taques de aqua potable llenos de oxido, y el cocinero tener que preparar la camida con los alimentos de los botes salvavidas, esto para mi ya es demas.

Klaus-Dieter dice. La causa es la exsajerada economia impuesta por las companias, que acaba con la seguranza de los barcos. Y la resposabilidad del capitan aumenta como dice el. Con un pie en el aqua y el otro en la prision.Muchas veces capitan y oficiales por falta de suenio,ya no pueden reaccionar adequadamente. La guardia costera norte americana tiene un controle rigorozo sobre esos tipos de barcos. Por en la europa ya no es tanto. La mala imagen del marino en la sociedad alemana me deja triste. Los tiempos mudaron, de que un membro de la familia que navegaba era la oveja negra, hoy son trabajadores altamente clasificados. Que seria una nacion exportadora como la alemania sin el transporte maritimo??. El cafe se lo toman con gusto, pero nuca pensaron con que esfuerzo por parte de la tripulacion de un barco llequa a la mesa del consumidor, asi como las bananas etc.Los unicos que tienen una imagen buena en la socidad son los capitanes, pero los otros hasta hoy todabia tienen una mala imagen.Cuando me presento en algun lugar siempre digo que soy marino y no capitan, para que la gente entienda que para ser capitan, primero hay que ser marinero. 

A fin de los anos 1980 pudo mia familia volver para El Salvador, despues de melhrar la situacion politica en el pais. Desde entonces vivimos en una region retirada en Ahuachapan en una propiedad propia. Muchos marinos alemanes viven en el caribic o central america, poque las pocibilidades de tener un propio hogar y una vida mas alegre, que en la europa. Quando esta en Hamburgo siempre vive en el Seemannsheim am Krayenkamp. Alli se comunica con suos colegas que haya muy importante.

Klaus-Dieter ya habla bien el espaniol,ya se las arregla solo con los Advogados, Argitectos,sin precisar de un tratuctor.Al comienzo hablaba mas con las manos, desde que compro un libro traductor,dentro de tres meses se junto las palabras de base para tener siempre una frace en la punta de la lenqua. Con los conocimentos adquiridos en la habla espana tiene chances profecionales de navegar por la zona de Caribic.

Hoy en dia en el sector nautico el computer y la comunicacion via internet, que para muchos es complicado. Klaus-Dieter tiene puntos para mostrar, en ese sector esta bien informado.

En casa en El Salvador tiene un moderno IBM completo. Suo laptop lo lleva siempre con el, tambien a bordo esta siempre en contacto con la casa via Email.Durante los estudios ya tenia modernas calculadoras y siempre se interezo por los adelantos de la electronica,y la tecnologia de los chips.

En verano 1999 presento Klaus-Dieter orgulloso ha su hijo Francisco en Hamburgo que vino para ver si encontraba un curso proficionalisante. El padre ya estaba navegando, Francisco entro en mala compania y se metio con las drogas. Para Klaus-Dieter eso sigificaba stress y dolores de cabeza. Vino para alemania volando, mando al hijo para Salvador, donde esta estudiando en la academia militar, y  esta a gusto.Despues de un curso de paracadismo esta ahora en un curzo especial para computadores.

Los ultimos anos agitados trajiron para Klaus-Dieter en Noviembre de 1999 algo inesperado que no estaba previsto. Derepente sintio un dolor penetrante en el pecho izquierdo, con mareos fuertes. Un amigo lo queria llevar al hospital, el no quizo. Al otro dia hizo una consulta con el medico de la casa, que lo interno de imediato en el hospital, a la estacion intenciba para observacion. Los medicos dianosticaron un pequeno infarte. El se recupero rapidamente del susto. Fui un tiro frente a la proa. Como dice el.La organzacion profecional de la marina le saco la cartera de salud. Porque capitanes con risco de infarte, no pueden comandar  una enbarcacion. Para mi el mundo se me vino abajo, nunga habia pensado en las concequencias, si no hubiera  ido al medico en esa manana nada de eso hubiera pasado. Mucha gente ni nota que tuvo un infarto. Hoy siento por haber ido a ver al doctor, ya que el tuvo que notificar mia enfermedad. Solo pensar en un trabajo en tierra, como Inspector o Representante de una compania. Conmigo no.  Gracias que Dios fue bueno conmigo, hoy ya tengo mia cartera de salud, y un barco tambien para sequir mias aventuras por este mundo de la navegacion.


Klaus Dieter Lefs

texto de portugês

TRADUZIDO  AO PORTUGUES POR TICIANA MACQUELLE SOARES  .

Nasceu em 14/12/1955 em Wedel cidade de Hamburgo.Seu pai era soldador em os artilheiros de Hamburgo. Minha mãe era a que mandava em as coisas do lar e era a que mantinha a família unida.Klaus tinha um irmão maior e dois irmãos adotivos que em verdade era os tios dele, que se criavam junto com a família.Ele fala de si, toda a minha vida passei junto ao rio Elbe, quando ia pescar com o meu pai via sempre passar os barcos que vinham do mar, e os que iam para os outros continentes. Por isso desde a infância  já me fascinava a navegação, desde os 11 anos meu sonho era ser capitão.

Em a cidade de Wedel estudou ate completar o secundário. Um dia o professor organizou uma excursão ao porto de Hamburgo com toda a escola.E nos deixaram subir abordo do mais moderno contenedor da época “Alster-Express” da Comp. De Hapag. Meu desejo de navegar aumentou ao ver um barco tão moderno que em 1971 em as férias de verão decidi fazer uma pratica em um navio pequeno. Em julho embarquei em “Lubecke” da companhia Osterwisch-Sohn por seis semanas.Meus pais não gostaram nada de meu amor pela navegação, pois para eles somente gente com a existência desfeita trabalha com navios.Com muita insistência pude convencer-los a que me dêem autorização, eles tinham esperança que com a viajem,  passasse o meu desejo de navegar.

As aventuras da viagem das férias.

Em 19/07/1971 em o artilheiro Sietas-Werft em Neuenfelde cheguei ao meu primeiro navio, inexperiente, com desejo de aprender o mais rápido possível tudo sobre a navegação. Eu que nunca sai de minha cidade achei que ia conquistar o mundo.

O MS “Lubecke” tinha 999 toneladas e era um barco costeiro que andava pelo mar do norte, estava ainda em dique seco par ser pintado por baixo, pelo mesmo dia já íamos começar a viagem pelo mar báltico.

Depois de presentar-me ao Capitão fui mandado pelo primeiro Oficial para apresentar-me com o contramestre. Foi amável comigo no começo, pois quando vi como tratava os outros, já me dei conta que eu não iria  durar para sempre.E tive razão.

O contramestre me mostrou todo o barco, de ponta a ponta, as bodegas, as tampas das bodegas e os mecanismos das plumas de carga, ganway com seus mecanismos, a sala de maquinas e por ultimo os alojamentos para a tripulação. As explicações sobre o salão comedor, camarotes e bodegas de alimentos, foram tão detalhados que  eu sabia que ia ser a minha área de trabalho.As ordens eram: limpeza dos camarotes, por a mesa em comedor, servir a tripulação na hora das comidas.Para todos os afazeres tinha hora marcada.

05:30 levantar;

06:00 limpar e por a mesa par o café da manha;

07:15 servir a tripulação;

08:00 lavar os pratos e limpar o salão comedor;

08:40 limpar os corredores, banheiros e duchas;

Assim seguia as 19:00 horas, com poucos intervalos, com a esperança de fazer o trabalho rápido para ir a coberta, era o que me interessava.

Depois das primeiras tentativas, de fazer o trabalho o mais rápido possível, com três pratos quebrados, e quatro encomendas de comidas na hora do almoço erradas, as caras de toda  a tripulação estavam irreconhecível, mas quando chegou a hora do café-time faltou manteiga, marmelada, pratos e facas os membros do barco já não sabiam o que falar.Mais tarde fui chamado a coberta para sair do dique seco e do artilheiro.  O barco foi mandado a água, um remolcador foi amarrado. Lentamente foi remolcado pelo canal de Neuenfelder pouco depois o remolcador nos deixou. Durante toda essa manobra fui mandado daqui para ali sem saber o que estavam fazendo por meus novos colegas, alguns riram, mas o contramestre mostrou seu gênio forte e não parava de gritar  pela minha incompetência.

O barco já com forca própria na água  do rio Elbe abaixo, eu parado na proa, uma sensação inexplicável, sair da minha cidade dessa maneira, e chegar bem longe de aonde ninguém de meus familiares chegara e nem meus companheiros de escola. Muito tempo esperou por esse momento, um desejo se tornou realidade, um sonho que sonhei muitas e muitas vezes se cumpriu. Essa sensação já pôde ter por pouco tempo, um pontapé do contramestre me fez voltar à realidade, já era 05:30 no comedor da  tripulação não estavam preparados  para a cena.

Nesta noite dormi pouco, cada cambio de piloto tinha que ir a coberta, e amarrar   o navio em as exclusas do Kiel canal não pude apreciar nada da paisagem após deixar a exclusas pela manha o comportamento do contramestre com respeito a mim piorou de milha a milha náuticas.

Recebi as ordens de limpar os corredores das cabines da tripulação, durante a limpeza aparece o contramestre que me trata de porco assim como faço estou repartindo a sujeira de um lado para o outro, com um pontapé tirou o balde em cima de mim e tive que limpar tudo sempre de olho para não perder a hora de preparar a mesa para a hora da refeição. De tarde meu serviço foi mais rápido e decidi ir a coberta fumar um cigarro quando chegou o contramestre e me deu uma bofetada que me tirou ao chão e falou: fumar esta proibida para você.

Para mim estava certo o contramestre e um sádico, o único que me conformava era que, eu não era o único que sofria abaixo do mando dele. Em o próximo porto de Koks para carregar em Kopenhagen, o contramestre me deu ordem de acompanhar junto a ele e com os marinheiros a Terra.Chegando ao café 17 em Nyhavn foi pedida cerveja para todos, ate eu tive que tomar, menos fumar que era proibido. Observando melhor o local pude ver um monte de gente dançando na pista abraçados em cada mesa havia senhoritas e marinheiros juntos, algumas mulheres estavam embriagadas, uma chamava mais atenção por sua camisa colorida, o contramestre a chamou a mesa deve ser uma conhecida dele, quando chegou mais perto me dei conta de que não era uma camisa e sim um corpo cheio de tatuagem.

Para mim me fez mal a bebida e passei a sentir-me péssimo aos outros ao contrario estavam mais animados e contentes. Em viagem para o barco e no táxi foi apertado já não éramos mais sós nós, senão mais as senhoritas, eu passei mal dentro do automóvel, e meus acompanhantes já não sabia onde sentar.

No dia seguinte pude ver que estava com a razão.Que o contramestre tinha problemas satânicos. Eu estava limpando o comedor quando escutei gritos das mulheres e de meus colegas. Uma mulher nua correndo pelos corredores perseguida pelo contramestre ate chegar a escada do navio para deixar o barco. O contramestre se plantou em frente à escada e não deixou subir mais. Um trabalhador portuário deu um agasalho para que ela vestisse, para que não sinta tanta vergonha.

O que foi que passou? A senhorita pediu ao contramestre um café da manha e dinheiro para o táxi então tomou as roupas e a bolsa e jogou tudo no mar.

Foi uma lastima que a policia não veio para investigar o sucedido, assim nosso contramestre pode seguir com seus atos satânicos.

Em seis semanas sobre o navio o contramestre mais a tripulação não eram dos mais simpáticos comigo, muitas vezes penso em minha primeira viagem, foi bastante deprimente por igual “Foi minha primeira aventura no mar”. Essa primeira impressão não e das mais sensacional que tive em meus 29 anos de aventuras.

O livro de navegação de Klaus-Dieter  teve que tirar para sua estadia no navio foi tomado pelos seus pais, e depositado na casa da sua tia.

Ao terminar seus estudos primários, decidiu não estudar mais, queria voltar ao mar, pelos meus pais não queriam. Meu pai me mandou a uma marcenaria para trabalhar de aprendiz, só fiquei três semanas. Então se deu conta de que não tem sentido e me deu a autorização para navegar. As sete da manha estava parado em frente da casa de minha tia para pedir o livro de navegação.Mas não me deu, tive que voltar para casa para pedir uma